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food, heads | 9. Juni 2016 | By

 Liebe Betrachter!
 
Es gibt so Einiges zu feiern!!!
 
Headsandfood gibt es jetzt seit einem Jahr!
 
Die richtige Zeit, mich bei meinen Lesern zu bedanken und dreimal mein Kochbuch “So schmeckt mein Sommer” zu verlosen!
Wer Lust hat, bei der Verlosung dabei zu sein, schickt mir einfach eine Mail bis zum 15.07.2016 an hej@headsandfood-photography.com. Die Gewinner lose ich aus. 
 
Den Mai habe ich “blogmäßig” etwas gemütlicher angehen lassen und mich um Dinge gekümmert, die in letzter Zeit neben dem vielen Fotografieren zu kurz gekommen sind. ( Es häuften sich familiäre Klagen: “Das Essen ist immer kalt, weil Du immer vorher fotografieren musst!”) “So gab es im Mai mehr warme Mahlzeiten.”
 
Auch habe ich mich um Unterstützung für den Blog bemüht: Malou Magic, ein prächtiges bayrisches Warmblut, wird mich in Zukunft unterhaltsam unterstützen.
 
“Ein bayrisches Warmblut? Ist das nicht ein Pferd?”
 
“Ja, Malou Magic ist ein wunderbares Pferd, das auf wundersame Weise sprechen und sogar kochen kann!”
 
Tusch und Vorhang auf für Malou Magic!!
 
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“Malou, magst Du Dich unseren Lesern vorstellen?”
 
“Gerne. Ihr Lieben!
Ich freue mich, dass headsandfood so pferdefreundlich geworden ist. Karnickel gab es hier ja schon viele zu sehen, und ich freue mich, dass ich Euch in nächsten Zeit immer mal wieder was Wiehern darf. Ich heiße Malou Magic, meistens nenne ich mich aber nur Malou.
Ich bin magisch, aber das binde ich nicht jedem auf die Nüstern. Auf dem Bild siehst Du mich mit meiner Mama.  headsandfood_heads_malou_01
Ich hatte eine tolle Kindheit und Jugendzeit. Ich lebte bei einer Familie und fühlte mich dort pferdewohl. Aber diese schöne Zeit ging nach fast 13 Jahren zu Ende. In den folgenden 2 aufregenden Jahren wechselte ich 2x den Besitzer und landete Im März 2016 bei einem wohlwollenden Händler und Ausbilder.
 
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Zur gleichen Zeit durchforstete ein junges Mädchen in Hamburg Pferdeannoncen im Netz (und damit meine ich nicht das Heunetz.) Ihre Eltern hatten ihr zum Sommer hin ein eigenes Pferd versprochen. Und wenn das Mädchen will, dann will sie, und sie wollte nicht so lange warten. Bald hatte sie auch ihrer Mutter ordentlich die Sporen gegeben und diese liess sich, mittlerweile selber begeistert, gut antreiben. So rief die Mutter bereits Ende März auf eine andere Pferde-Annonce hin an. Sie wählte eine von drei dort angegeben Telefonnummern und eine freundliche Dame meldete sich. Diese Dame sagte, dass sie mit dem Pferd in der Anzeige nichts mehr zu tun hätte, aber sie könnte ein anderes Pferd empfehlen, nämlich mich! (Die Dame machte mich jünger und zum Wallach, aber das machte ja nichts!) 
Zu gerne würde ich ihr einen  Strauß Löwenzahn schicken. 
So kam es, dass ich Ende März Besuch bekam von 2 großen und 2 kleinen Menschen, das junge Mädchen mit ihrer Mutter und eine reizende Reitlehrerin mit ihrer Tochter. 4 Paar Augen leuchten mich durch die Gitterstäbe meiner Box an: “Das Pferd ist ja schön und was für liebe und tolle Augen es hat”. Das Kompliment mit den Augen konnte ich nur zurückgeben. Dann ging es ans Reiten. Alle ritten mich, mir machte das Spaß, alle bis auf die Mutter des Mädchens. Sie war aufgeregt. Sie hatte als Jugendliche ein Pferd gehabt, das war aber schon Jahrzehnte her und die heutige Jeans war eindeutig zu eng.”
 
“Malou, das finde ich jetzt fast ein bisschen frech.”
 
Frech-verlegenes Scharren von Hufen ist zu hören: “Als die Mutter dann doch aufsaß, wusste ich, jetzt geht es um die Wurst.
Ich schaltete im Galopp auf “gemütlichen Schaukelstuhl Deluxe” und als ich es von oben glücklich glucksen und lachen hörte, wusste ich, dass ich alles richtig gemacht hatte. Ein kurzes Zögern gab es, als die Sprache auf mein Alter kam. Aber was sind den 15 Jahre, wenn man ein gesundes Pferd ist?
Und liebe Mutter von dem jungen Mädchen, Du trägst doch selber einige graue Haare in Deinem Pelz!”
“Malou!!!”
“Dann mussten wir noch 2 bange Tage warten, bis das Wochenende endlich vorbei und der Tierarzt zur Ankaufsuntersuchung kam. In der Wartezeit lernte ich die ältere Schwester des jungen Mädchens kennen. Sie kullerte mich mit großen braunen Augen an und ich kullerte mit meinen großen Augen genauso zurück, Bingo! Als der Tierarzt mich auch prima fand wurde ich verladen und fuhr in Richtung neue Heimat. Zum Abschied sagte uns der freundliche Pferdehändler noch, dass sich heute auch meine frühere Familie bei ihm gemeldet hätte und an einem Rückkauf für eine Freundin interessiert sei. Er bat die Mutter, meine ehemalige Familie anzurufen um ihr mitzuteilen, dass ich nun eine neues Zuhause gefunden hätte und meinte weise, aus solchen Pferde-Verbindungen sei schon manch freundschaftliche Verbindung entstanden….”
 
“So Malou, nun hast Du genug erzählt! Das ist ein Foodblog und die Leser bekommen langsam Hunger.
Was möchtest Du dem Leser denn nun empfehlen?”
 
“Ganz in der Nähe von meiner Weide gibt es Spargelfelder. Ich selber bevorzuge saftiges Gras, aber die Zweibeiner lieben ja den Spargel! Deshalb kommt jetzt mein Rezept!”.
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AUFLAUF MIT SPARGEL UND ZUCCHINI 
für 2 Menschen
2 kleine Zwiebeln
1 mittelgroße Karotte
4–5 Stangen dicker weißer Spargel
1 kleine Zucchini
2 EL Olivenöl
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
100 g Mozzarella
6-8 Stängel Basilikum
200 ml Milch
50 g Gorgonzola
2–3 Scheiben Baguette
½ EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe

Den Backofen auf 220 °C vorheizen.Die Zwiebeln abziehen und fein hacken. Die Karotten und den Spargel schälen, die Karotten in kleine Würfel, den Spargel in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen und klein würfeln. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Temperatur 10–12 Minuten anbraten, bis es fast gar ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse in eine feuerfeste Form verteilen. Mozzarella in kleine Stücke schneiden und darauf verteilen. Basilikum waschen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und in dünne Streifen schneiden. Die Hälfte über dem Auflauf verteilen. Die Milch leicht erhitzen, den Gorgonzola dazugeben und unter Rühren schmelzen. Über den Auflauf gießen. Die Brotscheiben mit Öl bepinseln. Die Knoblauchzehe halbieren und mit den Schnittstellen über die Oberfläche des Brotes reiben. Das Knoblauchbrot in dünne Streifen schneiden und über den Auflauf verteilen. Auf der mittleren Schiene im Backofen etwa 20 Minuten backen. Mit dem restlichen Basilikum bestreuen und servieren.
TIPP: Zum Auflauf serviere ich gerne Knoblauchbaguette. Wenn es schneller gehen soll, nehme ich auch tiefgefrorenes Knoblauchbrot. Nach dem Backen schneide ich das Brot in Scheiben, 2–3 Scheiben schneide ich in Streifen und verteile sie über den Auflauf.Guten Appetit!!
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