

Zerzauste Haare, rote Wangen, nach einem langen Spaziergang bei Winterwetter schmeckt mir die wärmende Pastinakencremesuppe am Besten!
Für die Suppe brauchst Du folgende Zutaten (Du kannst sie aber auch gleich genießen und musst Dich vorher nicht durchpusten lassen):
300 g Pastinaken
500 g Kartoffeln
3 Schalotten
150 g Champignons
2-3 EL Olivenöl
600 ml Brühe
4-5 EL Kürbiskerne
100 ml Sahne
Salz
Pfeffer
Chili-Flocken
3-4 Laugenbrötchen
Die Pastinaken und Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Schalotten abziehen und fein würfeln.
Die Champignons putzen und in kleine Stücke schneiden, zur Seite stellen. 1 EL Öl in einen Topf geben, die Zwiebeln 3-4 Minuten dünsten, 1/3 der Zwiebeln zur Seite stellen. Die Pastinaken und Kartoffelstückchen zu den Zwiebeln geben und weitere 3-4 Minuten andünsten. Die Brühe zugeben, auf kleiner Flamme köcheln lassen bis das Gemüse gar ist. In der Zwischenzeit die Kürbiskerne fettfrei in der Pfanne rösten. Die Kerne aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. 1-2 EL Öl in die Pfanne geben, die restlichen Zwiebeln zusammen mit den Champignons zugeben und anschwitzen, bis die Pilze die gewünschte Konsistenz haben. Die Suppe im Mixer oder mit dem Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Die Sahne zugeben, die Suppe noch einmal kurz erhitzen. Die Suppe salzen, pfeffern und mit Chiliflocken abschmecken. Die Laugenbrötchen in Scheiben schneiden und rösten. Die Suppe in Teller oder Schälchen füllen, mit jeweils 1 EL Pilze und Kernen dekorieren. Das Brot mit den restlichen Pilzen zur Suppe anreichen.



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Herzlich Katja
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Anfang Januar, wenige Tage vor dem 16. Geburtstag meiner großen Tochter, fragte ich sie: „ Süße, hast Du einen Geburtstagstorten-Wunsch, oder möchtest Du lieber eine Überraschungstorte?“ In Gedanken war ich bereits mit saftigen Schokoladen- und Nusstorten beschäftigt, als sie antwortete: „Ich möchte eine Erdbeertorte haben, so eine leckere, die wir immer im Sommer in Schweden essen!“ Mein Einwand, es sei ja nun erst Anfang Januar, wurde lässig weggefegt. So machte ich mich auf die Suche nach frischen Erdbeeren und wurde nach einigen Versuchen auch fündig.
Hier ist sie, die Erdbeertorte „on“ Schnee:

Für den Tortenboden brauchst Du:
3 Eier
250 g Zucker
150 g Mehl
1,5 TL Backpulver
7 EL Wasser
Für Füllung und Dekoration:
250-350 ml Schlagsahne
3-4 EL Erdbeerkonfitüre
500g Erdbeeren
Springform 18 cm Durchmesser
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Backform fetten und bemehlen. Die Eier und den Zucker gibst Du in eine Schüssel und rührst sie mit den Quirlen des Handrührers schaumig. Mehl und Backpulver miteinander mischen und abwechselnd mit dem Wasser zur Ei-Zucker-Mischung geben, kurz unterrühren. Den Teig in eine gefettete und bemehlte Backform füllen. Bei 200 Grad in der Mitte des Ofens etwa 15 Minuten backen, dann die Wärme auf 175 °C reduzieren und weitere 25-35 Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen und in drei Teile teilen.
In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen. Die Erdbeeren waschen und trocknen lassen. Die schönsten Erdbeeren, etwa die Hälfte, für die Dekoration zur Seite stellen. Die andere Hälfte der Erdbeeren in Scheiben schneiden. Den unteren Boden mit Konfitüre und Sahne bestreichen. Den mittleren Boden auflegen, mit Sahne bestreichen und mit den Erdbeerscheiben belegen. Das obere Tortenteil auflegen, die gesamte Torte, auch die Seiten mit Sahne bestreichen, mit den ganzen Erdbeeren dekorieren. Da ich zur Zeit keine Zitronenmelisse zur Dekoration habe, habe ich die Torte mit Erdbeergrün verziert.

Fazit: Erdbeertorte geht immer, auch unter dem Weihnachtsbaum und immer unter der Sonne Schwedens:
Als kleine Überraschung gab es noch einen geeisten Glückwunsch: Alles Liebe, Glück und eine angenehm „dicke Haut“. Oben fehlt ein rotes Herz, das wurde kurz vorher von unserer reizenden Gartenamsel abgeholt. Die Amsel hat es zum Glück (für die Amsel ) nicht aufgegessen.

Herzliche Grüße
Katja
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